9.6.'15 - "Im Pokal gibt es eigene Gesetze!"

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Auf dem Weg zum Ziel wurden alle Hindernisse überwunden. Es wurde gebangt, gezittert, gehofft und vor allem gesiegt. Am Ende standen zwei unserer Mannschaften zu Recht in Berenbostel und durften darum kämpfen eine Hand an "den Pott" legen zu dürfen. Die erste Jugendmannschaft und die erste B-Schülermannschaft hatten es ins Pokalfinale geschafft. Hier ein Bericht über den Weg dorthin und die Finalspiele.

Das Duo der B-Schüler Luke und Fritz konnte ohne große Mühen sicher bis ins Achtelfinale vorziehen. Allerdings lag es nicht an zu schwachen Gegnern, sondern an Freilosen. Im Achtelfinale wartete dann der TSV Wettmar. In einem schnellen Einstiegsmatch wurde 3:0 gewonnen. Weiter ins Viertelfinale. Der Gegner: TuS Wettbergen. Als Endergebnis wurde ein 3:1 vermerkt. Im Halbfinale traf man auf den VfL Eintracht Hannover. Auch hier konnten die Kleinen mit 3:1 die Oberhand behalten und das Ticket für´s Finale buchen, ebenso wie des TSV Friesen Hänigsen. In Berenbosten sollte die Siegesserie unserer Mannschaft dann aber doch reißen. Im Auftaktmatch ließ Florian Kiesow gegen Fritz nichts anbrennen. Die Zähltafel wurde auf 1:0 für Hänigsen aktualisiert. Yasmin Kiesow und Luke lieferten sich im zweiten Spiel des Tages einen hitzigen Pokalfight. Im entscheidenden fünften Satz konnte sich Luke durchsetzen und man blätterte die Anzeigentafel auf 1:1 um. Das Doppel ging klar nach vier Sätzen an das Hänigser Duo. Somit lautet der neue Spielstand 2:1. Nun war es an Luke im Duell gegen Florian das Ruder noch herum zu reißen. Leider konnte er nicht alle Matchbälle im dritten Satz abwehren und so musste am Ende einem anderen zum Pokalsieg gratuliert werden. Mit dem zweiten Platz waren die beiden Arminen aber auch zufrieden. Den Pokal für den Zweitplatzierten teilte man auch sogleich auf. Einer bekam den Deckel und einer den Pokal.

Auch die erste Jugendmannschaft hatte bis zum Achtelfinale Pause. In der Runde der letzten 32 reiste man zur Auswärtsaufgabe nach Groß-Buchholz. Mit 6:2 wurde hier gewonnen. Das Viertelfinale lautete Arminia I vs. Helga II. Am Ende wurde ein 6:2 Sieg eingefahren. Das Halfinale war fast das Gleiche. Nur stand diesmal die erste Garde vom TTC Helga Hannover gegen unsere. Nach diesem Spiel hatten unsere Jungs den Weg frei gemacht für einen Einzug ins Pokalfinale. Ende Mai sollte man auf den TSV Bemerode treffen. Das Finale begann mit den Doppeln. Max/Lion siegen gegen Sonja/Viktor 3:1. Mit 0:3 unterlagen Thorben/Marvin gegen David/Pascal. Somit geht man ausgeglichen mit 1:1 in die Einzel. Max hat gegen Sonja in allen drei Sätzen keine Probleme. Am Nebentisch muss Thorben sich David stellen. Doch eine nicht unbedingt spontane Aufgabe seines Materials beschert Thorben ein Handicap. Dieses Vorteil nutzt David zum Sieg im Entscheidungssatz. Nach den Duellen im oberen Paarkreuz steht es immer noch ausgeglichen 2:2. Im unteren Paarkreuz geht dann wohl alles schief, was schief gehen kann. Marvin kann nur einen Satz gegen Viktor holen und auch Lion geht gegen Pascal als Verlierer vom Tisch. Bemerode zieht mit 2:4 davon. Im oberen Paarkreuz muss nun der Anschluss wieder hergestellt werden. Max gelingt gegen David ein Sieg nach vier Sätzen. Auch Thorben kann, ausgestattet mit neuem Material (Danke Max! :D ), mit 3:0 gegen Sonja durchsetzen. Es steht 4:4. Das untere Paarkreuz kann nun die Entscheidung herbeiführen oder das Finaldoppel entscheiden lassen. Marvin findet kein rechtes MIttel gegen Pascal und unterliegt mit 1:3. Somit legt Bemerode den kleinen Finger an den Pott. Kann unsere Jugen ein zweites Mal zurück kommen? Leider nicht. Lion gibt nochmal alles. Der erste Satz geht knapp an Viktor. Satz Nummero zwei gewinnt Lion klar. Im dritten Durchgang hat der Bemeroder erneut die Oberhand. Den darauffolgenden Satz sichert sich Lion in der Verlängerung. Fünfter Satz! Lion fightet sich ins Spiel, kann aber nicht genug ausrichten und so gewinnt Bemerode den Pokalkrimi mit 4:6. Wir müssen gratulieren! Obwohl wir als Favorit gehandelt wurden, konnten wir nicht gewinnen. Der Pokal hat eben seine ganz eigenen Gesetze.

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