17.1.'16 - Rückrundenstart der 8. Herren geglückt

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Die 8. Herren startete Donnerstag in der Aufstellung Christian, Matze, Fabi, Jens, Thomas und unserem neuen Teammitglied Ulfi mit einem Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht Weiß-Blau II in die Rückrunde. Auf Jörg müssen wir in der Rückrunde wahrscheinlich leider komplett verzichten. Gute Besserung nochmal!

Die Doppel gewannen wir alle glatt 3:0. Doppel 1 spielten diesmal Fabi und Thomas, Doppel 2 Jens und ich (wobei Jens mich zugegebenermaßen mit durchgezogen hat) und als Doppel 3 agierten Matze und Ulf.

Ich traf an diesem Abend gar nichts, konnte mich gegen Kulikov aber auf mein Defensivspiel verlassen und bezwang ihn 11:7, 11:9 und 11:3.

Matze hatte gegen Pfizenmaier gar keine Probleme: 11:2, 11:3, 11:7.

Fabi bewies wieder einmal, dass er kein Training braucht. Er schlug Apel aus der kalten Hose heraus 12:10, 11:3, 11:7. Nur im 1. Satz hatte er Probleme, aber das kommt halt davon, wenn man einfach ohne Schiedsrichter startet und sich auch noch auf das Zählen konzentrieren muss. Thomas stand als Zähler bereit und als er merkte, dass das Spiel schon lief und sich die beiden nicht mehr einspielten, war der 1. Satz bereits rum. Aber die Sätze 2 und 3 schiedste er dann mit Hingabe.

Jens Offensivspiel funktionierte gegen Kaufmann in etwa so gut wie meines zuvor gegen Kulikov. Wie gut, dass Jens ein Defensivvirtuose ist. Mit seiner unnachahmlichen Art gewann er souverän 11:7, 11:6, 11:6,

Bis hierhin also 7:0 für uns und noch kein Satzverlust...

...Daran wollte Thomas gegen Nitz offenbar etwas ändern. Er haderte immer wieder mit den Lichtverhältnissen in der Leibniz-Arena, die es ihm erschwerten den Ball zu sehen. Wer hat über Weihnachten das Licht verstellt? Nach gewonnenem ersten Satz (11:6) verlor er die beiden folgenden Sätze (8:11, 4:11). Zum Glück fand er doch noch einmal die Sicht wieder und konnte das Spiel drehen (11:6, 11:4).

Ulf spielte zwei Sätze lang richtig stark gegen Wolter und konnte diese mit 11:5 und 11:9 für sich entscheiden. Es roch also nach einem 9:0, was mir an diesem Abend total lieb gewesen wäre, da ich in meiner Form nicht scharf darauf war noch einmal spielen zu müssen. Leider spielten die Nerven ihm dann wieder einen Streich und es stellte sich eine Unsicherheit ein, die ich nach den ersten beiden Durchgängen nicht mehr erwartet hätte. Die Sätze 3 bis 5 musste er alle abgeben (8:11, 6:11, 9:11) und seinem Gegner schließlich gratulieren. Das wird aber noch werden. Auf die ersten beiden Sätze lässt sich definitiv aufbauen.

Damit kam es noch zu meinem persönlichen Drama. Gegen Pfizenmaier ging gar nichts mehr. In der Hinrunde hatte ich ihn noch völlig ungefährdet zu 5,1 und 6 weggeschossen. Diesmal endeten meine Offensivbemühungen leider an der Wand, an der Spielfeldabgrenzung oder auch auf der eigenen Plattenseite. Schieben klappte zu allem Überfluss auch nicht mehr so wirklich. Resultat war ein völlig verdienter 0:2 Satzrückstand (9:11, 8:11) und ein Zwischenstand von 2:6 im dritten Durchgang. Ich beschloss nun um jeden Ball zu kämpfen und zusätzlich etwas mehr zu riskieren. Entweder würde ich endlich mal was treffen oder halt untergehen. Ich traf auf einmal, was Pfizenmaier zunehmend verunsicherte, sodass er seinerseits plötzlich einfache Fehler produzierte. Das führte dazu, dass ich aus einem 2:6 Rückstand mit 9 Punkten auf Reihe ein 11:6 machen konnte und wieder im Spiel war. Den 4. Satz gewann ich souverän 11:7. Im 5. Satz fand das Drama ihren Höhepunkt. Die Führung wechselte hin und her, ohne dass sich jemand absetzen konnte. Mein Kontrahent erspielte sich den ersten Matchball, den er mit einem Fehlaufschlag vergab. So viel Dusel muss man erstmal haben.Bei 10:11 sah ich mich dem zweiten Matchball gegenüber, den ich abwehren konnte. Beim Spielstand von 12:11 nutzte ich meinen ersten Matchball - was für ein Zittersieg!

Als Fazit bleibt ein 9:1 Sieg nach 1 Stunde und 17 Minuten Spielzeit. Wir haben aber alle noch Steigerungspotential (die einen mehr, die anderen weniger und ich ganz viel). Freitag um 19 Uhr geht es in Misburg weiter. Noch 7 Spiele to go bis zum großen Ziel.

 

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