30.11.'15 - Als die 4. in die Kälte kam - Bericht aus der Eiszeit

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Mellendorf. Ein Name mit Wohlklang. Warm und weich. Hier muss die Sonne zuhause sein.
Von wegen! Kalt war es, saukalt bei unserem letzten Auswärtsspiel der Hinrunde. Mellendorf der Gegner. Doch der ärgste Gegner war die Kälte in der Halle. Knapp über dem arktischen Mittel im Sommer, und das liegt bei bei null Grad Celsius. Frank hatte sich gerade eingespielt, da schlug das Schicksal zu. Erbarmungslos. Zerrung im Oberschenkel. Noch vor Spielbeginn. Die Kälte ist eine Freundin des Schicksals.
Doch Frank und Ingo beherrschen im Doppel auch das bewegungsarme, zerrungsfreie Spiel und machten bei drei zu null den Sack zu. Genauso kälteresistent waren Martin und Sony. Drei zu null. Punkt. Gigantischtennis! Markus und Eckhard machten den Auftakt der sieben Fünfsatzspiele und ließen einen Punkt liegen. Da war mehr drin! 
Unser oberes Paarkreuz mit Martin und Frank setzte gegen Weißer den Reigen der verlorenen Fünfsatzspiel fort, konnten aber gegen Muschiol glatte Siege einfahren. Martins Einzelbilanz ist mit 8 zu 5 längst hoch positiv. Davon wagte vor Beginn der Hinrunde niemand zu träumen. Sony hatte im mittleren Paarkreuz ein Einsehen mit seinem alten Heimatclub und überließ Schramm und Wenzel den Sieg. Warum eigentlich? Nervosität? Mangelnde Spielpraxis? Nein. Die Kälte! Sogar in den Spielpausen hüpften wir herum zum Warmmachen.
Markus rang Wenzel im fünften nieder. Einer von zwei gewonnenen Entscheidungssätzen. Zum zweiten später mehr. Licht und Schatten bei Ingo und Eckhard im unteren Paarkreuz. Auch hier gab es gegen König die nunmehr bekannten Fünfsatzniederlagen und glatte Siege gegen Rülke. Es sollte einfach nicht sein.
So lagen wir vor dem Entscheidungsspiel zurück und unser Spitzendoppel Martin und Sony ging ans Werk der fünf Sätze. Mit gelungenem Ausgang dieses Mal für uns - und das leistungsgerechte Unentschieden war perfekt!
Aber mal ehrlich. Wozu gibt es eigentlich Heizungen, wenn sie nicht das tun, wofür sie geschaffen sind? 

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