Sommercamp Jever Tag 5

Der Tag begann relaxt mit Frühstück. Eigentlich sollten die Kinder ja so langsam mal an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen, so lautete jedenfalls der Plan. In der Realität war am Frühstückstisch aber schon wieder mächtig Stimmung. Im Anschluss ging´s dann, wie schon an den anderen Tagen, runter in die Halle zur nächsten Einheit, der insgesamt Sechsten in dieser Woche.

Zum Mittag kam es dann zum weltweit ersten Burgerentscheid in Jever. Zum Verständnis der Leser sei noch erwähnt, dass eine Prämie auf den Burger ausgelobt wurde, der einem Augenschmaus am nächsten kommt. Einstimmig wurde das Bauwerk eines gewissen Küchenchefs zum Sieger gekürt. In der Jury war allerdings auch nur der besagte Lebensmittelartist vertreten. ;-)

Dank der vielen Hände war die Küche schnell wieder in einen annehmbaren Zustand versetzt, sodass die Gruppe den heiß ersehnten Ausflug zum Meer machen konnte. An jenen Ort, wo vor vielen Jahren der bislang ungebrochene Rekord in der Rubrik „Schnellster Platzverweis im Schwimmbad“ aufgestellt werden konnte. Dieser Rekord wird auch weiterhin Bestand haben, konnte er auch heute nicht gebrochen worden. Sony, Lion, David, Quinn und Henne suchten dann in der Nordsee eine Abkühlung. Das Quintett scheiterte mit diesem Vorhaben allerdings an den gefühlt whirlpoolhaften Temperaturen des Meeres.

Nach dem Abendessen baten die Trainer nochmal zu Tisch. Die Gruppe hat erst gut trainiert, bevor es mit allerlei unorthodoxen Spielgeräten so richtig rund ging. Nicht dabei waren Thorben und Cem. Henne hat ihnen beim „Balleimer-Extreme“ so einiges abverlangt. Aber wohl nicht alles. Jetzt sitzen sie im Gemeinschaftsraum und pokern um die Wette. Aus Lärm, der einer Körperverletzung gleich kam, ist mittlerweile Musik geworden. Es lief Hells Bells von ACDC gefolgt von Disturbed´s Sound of Silence. Ein gutes Omen für den morgigen Tag oder werfen böse Geister ihre Schatten voraus? Manitu weiß die Antwort, wir werden es morgen erfahren.

Für das Training morgen kann aber die heutige Erkenntnis aus der späten Balleimer-Einheit festgehalten werden:

„Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: Das geht nicht! Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.“ Harald Zindler … ich dachte das wäre von mir ;-)